LIBS e.V. hatte im Februar diesen Jahres zu einer Gesprächsrunde zum Thema "Nicht-Binarität in der Beratung" eingeladen. Dabei waren Né Fink (Beratung und Training zu geschlechtlicher Vielfalt), Heik Zimmerman (Kompetenzzentrum Trans* und Diversität (KTD) und Lien Woywod (Berater beim T*räumchen).
Gerne möchten wir jetzt die Audio-Dokumentation dieses interessanten Gesprächs mit euch teilen:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei LIBS e.V. für die Einladung und die Organisation dieses schönen Austauschs und wünschen euch viel Spaß beim Zuhören.
Wir haben tolle Neuigkeiten: Wir sind jetzt auch in den Landkreisen anzutreffen!
Wir kommen zu euch in die Landkreise und können folgende Angebote ermöglichen:
Einzelberatungen und Sprechstunden
Fort- und Weiterbildungen im beruflichen Kontext
Aufklärungs- und Sensibilisierungs-Workshops
Selbstverteidigungsworkshops für queere Personen
Unterstützung beim Aufbau von Selbsthilfegruppen und Austausch-Treffen
Unterstützung bei Vernetzung der Community
Für wen?
Queere Personen
Menschen, deren Erleben von den üblichen Definitionen von Geschlecht abweicht
Personen, die Fragen zu geschlechtlicher Identität haben
Angehörige, Freund*innen, Verwandte, Partner*innen und Bezugspersonen, die Unterstützung suchen und sich gerne zu geschlechtlicher Vielfalt informieren möchten
Fachpersonal und Multiplikator*innen
Gibt es weitere Ideen oder Wünsche? Meldet euch gerne bei uns!
Bei Queer & Young findet diesen Donnerstag, den 30.11., von 18-19 Uhr ein Schnupperkurs für Theater-Basics statt. Das Projekt "Sieht man doch. Oder?!" von Studio Lev dreht sich um die Ausstellung "Alte Meister que(e)r gelesen" im Schluss Wilhelmshöhe.
Das Projekt von Studio Lev richtet sich an 14-18-Jährige Queers und Allies. Ihr müsst kein Vorwissen haben! Kommt einfach dazu!
Im Schnupperkurs lernt ihr das Projekt und einfache Theater-Basics kennen, denn am Ende des Theater-Projektes, was schon am 14. Januar 2024 ist, präsentieren wir ein kleines Theaterstück in der Ausstellung „Alte Meister que(e)r gelesen“ im Schloss Wilhelmshöhe.
Wir befassen uns also mit queeren Lebensrealitäten und queerer Sichtbarkeit, dabei fließen eure eigenen Geschichten ebenso ein wie die Geschichten der Ausstellungsstücke im Schloss Wilhelmshöhe.
Den Schnupperkurs leiten Schauspielerin Katharina Brehl und Theaterpädagogin Charlotte Braun, im Projekt werden sie unterstütz von Suse Umscheid und Theaterpädagogin Norina Kindermann.
Wir freuen uns auf euch!
Alle Termine in der Übersicht:
Do. 30.11.2023 – Schnupperkurs im queer & young
Voraussichtlich: Di, 5.12.2023 – Offener Schnupperkurs im Studio Lev
Voraussichtlich: Fr. 8.12.2023 – Schnupperkurs im Mädchenhaus Malala
Do. 14.12.2023 – Besuch der Ausstellungseröffnung
So. 17.12.2023 – Führung durch die Ausstellung
Di. 19.12.2023 – Zwischentreffen im Studio Lev
Voraussichtlich. 11.-14.01.2024 – Intensivproben
Zwischen 10. und 15.01.2024 – Gemeinsamer Theaterbesuch
14.01.2024 – Aufführung in der Ausstellung
Weitere Infos zum Projekt:
„Sieht man doch. Oder?“ startet mit Schnupperkursen in Jugendhäusern. Zum Auftakt besuchen wir gemeinsam die Eröffnung der Ausstellung „Alte Meister que(e)r gelesen“ im Schloss Wilhelmshöhe. Ein paar Tage später bekommen wir unsere eigene Führung durch die Ausstellung, können Fragen stellen und wählen Lieblingsstücke aus, zu denen wir einen besonderen Bezug haben.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit queere Lesensart von alten Gemälden und Ausstellungsstücken. Wie auch in der Ausstellung selbst, wollen wir im Projekt queere Identität diskutieren und sichtbar machen. Inspiriert durch den Museumsbesuch werden wir selbst kleine Szenen konzipieren, die sich mit unseren eigenen queeren Erfahrungen und Lebensrealitäten auseinandersetzen. Wir gehen gemeinsam ins Theater, um Inspiration zu sammeln und uns mit Schauspieler:innen auszutauschen. Dann werden unsere Szenen im Probenblock in der letzten Winterferienwoche zusammengesetzt und vor Publikum aufgeführt.
Zielgruppe des Projekts sind queere Jugendliche und queere Allies zwischen 14 und 18 Jahren. Alle Coach:innen und Ehrenamtliche sind selbst queer. „Sieht man doch. Oder?“ ist kostenlos dank Förderung.
Das Projekt wird gefördert von „Wege ins Theater“, dem Projekt der ASSITEJ im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es findet in Kooperation mit dem Mädchenhaus Kassel und hessen kassel heritage statt.
Über Studio Lev:
Studio Lev Kassel e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für (Bühnen-)Projekte von, für und mit Menschen ab 6 Jahren in Kassel und macht kulturelle und politische Bildung über Mittel der Darstellenden Künste. Der Verein, der 2009 mit jährlichen Musicalproduktionen begann, versteht sich als queer und ist seit 2019 auf dem Weg ein Soziokulturelles Zentrum mit eigenem musikalisch-theatralem Wohnzimmer in der Kasseler Innenstadt zu werden.
Seit März 2022 bietet SLK in eigenen Räumen wöchentliche Kurse, Workshops, Stückentwicklungen und Konzerten für 6-27-Jährige und für alle ab 14 Jahren einen generationsübergreifenden Cho:r und Community Dance an und stellt Infrastruktur für freie Projekte.
Alle Angebote basieren auf den Säulen Entdecken, Entwickeln, Empower, Entertain! und Educate, einem iterativen Ansatz und dem jeweiligen Jahresthema und sind größtenteils dank Förderung kostenlos. Das Jahresthema 2023 ist „What for? – Mach die Welt zu deiner Bühne!“
An diesem Tag gedenken wir trans Personen, die aufgrund von Transfeindlichkeit ermordet oder getötet wurden, ebenso wie trans Personen, die aufgrund transfeindlicher Gesellschaften und Umstände Suizid begangen haben. Anlässlich des Gedenktags treffen wir uns um 17:30 zu einer Mahnwache an den Stufen des Kasseler Rathauses. Bringt gerne trans Pride Flaggen und/oder Kerzen mit.
Am Freitag, den 24.11. von 18 bis 20 Uhr gibt es die Info-Veranstaltung: "Stimmtherapie für trans* Personen" mit den Logopäd*innen Nat (keine Pronomen) und Johanna (sie). Ort ist das T*räumchen in der AIDS-Hilfe Kassel (Motzstrasse 1, 34119 Kassel).
Bitte nur bei negativem Corona Test erscheinen!
Für wen? Für alle TINA* (trans*, inter*, nicht-binären und agender) Personen, und alle, die das Thema interessiert. Dazu gehören natürlich auch Begleitpersonen.
Wer & Was? Wir, Johanna (sie/ihr) und Nat (keine Pronomen), sind Logopäd*innen, die sich aktiv im Feld der Stimmtherapie für TINA* Personen weiterbilden und arbeiten. Genau darüber möchten wir mit euch sprechen.
Wir wissen, zum Teil aus eigener Erfahrung, dass Therapeut*innen und Ärzt*innen häufig nicht queer- beziehungsweise trans*sensibel sind. Dadurch können Berührungsängste in Bezug auf die eigene Behandlung entstehen.
Deshalb finden wir es wichig, einen Raum zu gestalten, in dem Informationen weitergegeben und Fragen gestellt werden können. Unter anderem:
- Für wen ist die Stimmtherapie geeignet? - Was kann ich mir davon erhoffen? - Wie läuft Stimmtherapie ab? - Wie bekomme ich eine Verordnung?
Nach einem Input von uns beiden werden wir eure Fragen zum Thema besprechen. Wir freuen uns darauf, in einen gemeinsamen Austausch zu kommen.
Bei Fragen, zum Beispiel zur Zugänglichkeit der Räume, wendet euch gerne direkt an:
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Queeren Zentrum Kassel e.V.