Aktuell

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Unsere Angebote

Hallo liebe Besucher*innen,

hier findet ihr alle regelmäßigen Termine im Überblick. 
 Die genauen Termine und mehr Infos findest Du in unserem Kalender.

Offene Sprechstunde

An jedem dritten Donnerstag im Monat könnt ihr euch von 16:00 - 18:00 Uhr im Büro der AIDS-Hilfe Kassel, im 3. Stock der Motzstrasse 1, niedrigschwellig, und auf Wunsch anonym, beraten lassen. Die Sprechstundentermine dauern ca. 20 - 30 Minuten und eignen sich besonders gut um erste Fragen zu klären und unser Team kennen zu lernen.
Gerne könnt Ihr uns auch vorher schon unter der Telefonnummer 0157 32409142 oder unter der Mailadresse ansprechen.

Selbstverteidigungskurs

Unser T*räumchen-Selbstverteidigungskurs richtet sich an junge trans*, inter* und nicht-binäre Personen. Wir trainieren jeden Donnerstag in einem geschützten Raum mit dem Ziel zu empowern, das Selbstbewusstsein zu stärken und Techniken der Selbstverteidigung zu erlernen; Vorerfahrung ist nicht nötig.
Anmeldungen nehmen wir unter: entgegen.

T*räumchen Treff

Bist Du zwischen 15 und 27 Jahre alt? Dann möchten wir Dich ganz herzlich zum T*räumchen Treff einladen! Wir treffen uns jeden dritten Dienstag im Monat von 18 - 20 Uhr. Unser Treffen bietet trans, inter*, nicht-binären und questioning Personen die Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen, die Dich selbstverständlich so nehmen wie Du bist. Das Treffen ist ein offener Raum, um sich auszuprobieren, Neues zu lernen und Freude an Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu teilen.
Um mitzmachen, melde Dich einfach an unter:

Darüber hinaus nehmen wir gerne alle weiteren Anfragen und individuelle Beratungswünsche unter , oder telefonisch unter 0157 3249142 entgegen.

Come-Together-Treff

Come-Together-Treff: für junge Queers, ihre Freund*innen und An- und Zugehörige

Ihr seid herzlich willkommen. Wichtig ist jedoch Sensibilität für queere Themen mitzubringen, denn der Treff soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden.

Wann? - Jeden zweiten Dienstag im Zwei-Monats-Rhythmus

Wo? - Aidshilfe Kassel, Motzstraße 1, 34117 Kassel

Um wie viel Uhr? - Von 18 bis 20 Uhr

Anmeldungen bitte über oder

Elterngruppe

Gruppe für Eltern und andere enge Bezugspersonen von trans*, inter* und nicht binären Kindern/Jugendlichen/jungen Erwachsenen jeden 1. Donnerstag im Monat:

Liebe Eltern, liebe Zugehörige,

endlich ist es so weit, T*räumchen startet in Präsenz eine Gruppe für Eltern, deren Kinder trans*, inter*, nicht binär sind bzw. sich mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Die Gruppe ist ein Angebot für Eltern mit Kindern jeden Alters, die sich über ihre Fragen, Ängste, Sorgen und Wünsche austauschen möchten. Sie soll die Möglichkeit bieten, sich untereinander von Erfahrungen zu berichten, sowie konkreten Informationsaustausch ermöglichen. Das Wissen und das Erleben, mit Fragen und Sorgen nicht alleine zu sein, sowie positive Erlebnisse und Erfahrungen zu hören und weitergeben zu können, ist für viele Eltern hilfreich und unterstützend.

Starten werden wir am Donnerstag, 02. Juni, 18.00 - 20.00 Uhr, in den Räumen der AIDS-Hilfe Kassel, Motzstr. 1, 34117 Kassel, der darauffolgende Termin ist der 07.07.2022.

Anmeldungen bitte unter .

Wir freuen uns von euch zu hören!

Beste Grüße,
 das T*räumchen-Team Kassel


Anti-Muslimischer Rassismus in queeren Communities

Veranstalter*in: T*räumchen in Kooperation mit dem AdiNet Nordhessen

Wann: 28.09.2022, 16-18

Beschreibung des Vortrags: Rassismus ist strukturell verankert. Eigene Diskriminierungserfahrungen schützen nicht vor rassistischem Denken und Rassismus macht auch deshalb nicht vor queeren Communities halt. Wir möchten das zusammen angehen! In diesem Vortrag wird der Schwerpunkt auf anti-muslimischem Rassismus liegen, denn: Muslimisches Leben in Deutschland ist sehr vielfältig, doch leider wird es oft so reduziert dargestellt, als ob es nur eine Lesart des Islams geben würde. In Form von anti-muslimischem Rassismus und insbesondere Homonationalismus wird dieser Lesart (insbesondere seitens rechter Akteur*innen) zugeschrieben, dass Queerphobie ein fester Bestandteil "des" Islams sei. So werden in queeren Communities rassistische Denkweisen über Muslim*innen durch Angst bestärkt. In diesem Vortrag gehen wir gemeinsam diesem Narrativ auf die Spur, verstehen, warum und was daran so falsch und so gefährlich ist und machen uns Gedanken, wie wir konkret dagegen vorgehen können.

Der Vortrag findet via Zoom statt.

Kurzvita des Redners: Marco Linguri (er/ihn) ist ein trans Mann mit romeiko-türkischem Background. Er hat einen Magister in Romanistik, eine abgeschlossene Ausbildung zum nicht-direktiven Berater, studiert im Zweitstudium Islamische Theologie und macht parallel eine Imam-Ausbildung am CALEM Institut Marseille. Er ist im Bundesvorstand des Liberal-Islamischen Bundes und dort auch für u.a. queere und interreligiöse Eheschließung in Süddeutschland zuständig. Seit kurzem leitet er die Queer-Muslimische Beratung für den LIB e.V. - mehr dazu unter lib-ev.de/queer. Darüber hinaus betreibt er einen Blog (coffeandidentity auf Wordpress) zu intersektionalen Perspektiven auf Diskriminierung, aber auch kreativen Texten und Gedanken zu seinem muslimischen Glauben und ist Podcast-Host (Cistemkritik auf Spotify). Eines seiner Gedichte ist vor kurzem im queermuslimischen Gedichtband ARAF:unsichtbar abgedruckt worden.

Anmeldungen bitte an oder

Homepages: www.traeumchen-kassel.de, www.lib-ev.de/queer, www.adinet-nordhessen.de


Geschlechtliche Vielfalt – Begleitung von intergeschlechtlich Geborenen und trans* Kindern bis zur Pubertät

Einladung zum zweigeteilten Fachtag per Zoom:

Sehr geehrte Kolleg*innen, Netzwerkpartner*innen und interessierte Mitarbeiter*innen diverser Einrichtungen und Institutionen,

mit großer Freude und Neugier laden die AIDS-Hilfe Kassel und das AKGG-Beratungszentrum zu Information und Austausch ein.

Am Donnerstag, 15. September von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr AKGG Beratungszentrum

Nicht alle Menschen kommen als Junge oder Mädchen zur Welt. Manche Kinder werden mit Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren. Diese Körper sind weitere, gesunde Variationen menschlicher Geschlechter. Sowohl Ärzt*innen, Hebammen, medizinisches Personal und auch Erzieher*innen und Lehrer*innen können (erste) Kontaktpersonen intergeschlechtlicher Kinder sein. Mit unserem Input wollen wir Unsicherheiten abbauen, und Informationen über Intergeschlechtlichkeit geben und unser Beratungsangebot für Eltern intergeschlechtlich geborener Kinder vorstellen.

Am Freitag, 16. September von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr AIDS-Hilfe Kassel e.V.

Trans* und nichtbinäre Kinder und Jugendliche benötigen besondere Unterstützung. Deswegen möchten wir Strategien für eine gute Begleitung von trans* Kindern und Jugendlichen erarbeiten. Im ersten Teil werden wir uns mit der sozialpädagogischen Begleitung, von trans* und nichtbinären Kindern und Jugendlichen beschäftigen, z.B. im Kontext von KiTa und Jugendzentren.

Wie kann geschlechtlicher Vielfalt wertschätzend begegnet werden? Warum ist es wichtig, eigene binär- und cisgeschlechtliche Annahmen zu reflektieren? Und wie können trans und nichtbinäre Kinder und Jugendliche gestärkt werden?

Wie sieht es in der medizinischen Begleitung aus? Diesem Themenbereich werden wir uns im 2. Teil widmen. Die Teilnehmenden werden erfahren, wann eine Vorstellung in der Endokrinologie sinnvoll ist und welche hormonmedizinischen Möglichkeiten es gibt, trans* und nichtbinäre Jugendliche zu unterstützen, von Pubertätsblockern bis zu geschlechtsangleichenden Hormontherapien. Außerdem wollen wir darüber reden, was im ärztlichen medizinischen Setting wichtig ist, wenn mit trans* Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird. Wir möchten Fachpersonal dazu ermutigen, trans und nichtbinäre Kinder auf ihrem Weg gut zu begleiten.

Am 15. September von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr

Programm:

15:00 – 15:15 Ankommen und Begrüßung durch das AKGG-Beratungszentrum

15:15 – 16:15 Fachvortrag mit anschließender Diskussion/Fragen: „Was ist Intergeschlechtlichkeit – niedrigschwellige Informationen“ durch Dr. med. M. Hulverscheidt

16:15 – 17:15 Fachvortrag mit anschließender Diskussion/Fragen: „Bedarfe intergeschlechtlicher Kinder und ihrer Eltern“ durch Ursula Rosen (Verein intergeschlechtlicher Menschen e.V.)

17.15 – 17.30 Vorstellung „Beratungsangebot für Eltern intergeschlechtlich geborener Kinder“ durch Lilli Fromm

17:30 – 18:00 Gelegenheit für weitere Fragen und Verabschiedung

Am 16. September von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr

Programm:

15:00 – 15:15 Ankommen und Begrüßung durch die AIDS-Hilfe Kassel

15:15 – 16:15 Fachvortrag mit anschließender Diskussion/Fragen: „Pädagogische Begleitung von trans und nichtbinären 
Kindern und Jugendlichen“ mit Ivo Boenig, trans*_queere_r Aktivist_in und Sozialarbeiter_in, promoviert momentan zu Lebensgeschichten und Gesundheitsentwürfen von trans* und nichtbinären Personen

16:15 – 17:15 „Medizinische Begleitung von trans* und nicht-binären Kindern und Jugendlichen – Gesundheitsversorgung und hormonmedizinische Möglichkeiten“ mit Dr. med. Chris Reinert, Fachärzt*in für Kinder- und Jugendmedizin

17:15 – 18:00 Gelegenheit für weitere Fragen und Verabschiedung

Anmeldung bitte bis zum 09.09.2022

Für den 15.09.2022 unter

Für den 16.09.2022 unter


transMedienWatch


Gemeinsam mit 160+ anderen Organisationen unterstützen wir die #transMedienWatch-Petition. Helft ihr mit 7.500 Unterschriften zu erreichen? Jetzt "gegen trans*feindliche Berichterstattung, für einen respektvollen & sachlichen Umgang" unterschreiben: innn.it/transMedienWatch!


Neues T*räumchen-Angebot: Come-Together-Treff - für junge Queers, ihre Freund*innen und An- und Zugehörige

Es ist so weit – unser Come-Together-Treff: für junge Queers, ihre Freund*innen und An- und Zugehörige – findet statt.

Ihr seid herzlich willkommen. Wichtig ist jedoch Sensibilität für queere Themen mitzubringen, denn der Treff soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden.

Wann? - Jeden zweiten Dienstag im Zwei-Monats-Rhythmus

Wo? - Aidshilfe Kassel, Motzstraße 1, 34117 Kassel

Um wie viel Uhr? - Von 18 bis 20 Uhr

Anmeldungen bitte über oder


T*räumchens Statement zu den queerfeindlichen Taten der Documenta 15

T*räumchen ist ein Projekt, dass sich auch stark einsetzt, junge trans, inter* und nicht-binäre Personen in ihrer Identität zu stärken bzw. zu empowern.

Vor allem daher war unsere Seite stets als Safe Space gedacht, um einen Abstand von Alltagsdiskriminierung zu schaffen und euren Facebook-Feed mit positiven Nachrichten zu füllen.

Doch angesichts der jüngsten Ereignisse – Oslo, das Verlieren von LGBTQIA+- und Frauenrechten auf globaler Ebene und nicht zuletzt der Abbruch des Party Office Programms auf der Documenta zeigen, dass es an der Zeit ist nun mehr ein Statement zu setzen.

Während sich viele Menschen für unsere Rechte einsetzen, gibt es einen Teil, der sehr laut agiert und Queerfeindlichkeit wieder salonfähig machen möchte. Außerdem möchten sie unsere Existenz wieder unsichtbar sowie all die Errungenschaften der letzten Jahre zunichte machen. Mit ihrem Hass wollen sie uns einschüchtern.

Wir müssen daher unsere Stimme erheben und gemeinsam mit unseren Supporter*innen, zeigen dass Queerfeindlichkeit, Misogynie, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz in einer modernen und sozialen Gesellschaft haben. Es wird an der Zeit noch näher zusammenzurücken und einander aufzurichten.

Daher: Zeigt Queere und andere Formen der Gewalt an, wenn ihr trans, inter* und nicht-binäre Personen unterstützen möchtet, setzt gerne eure Pronomen in euer Profil, sprecht eure Bekannten und Freunde darauf an, wenn sie sich queerfeindlich, rassistisch, misogyn oder antisemtisch äußern.

Wir brauchen unsere Allies und ebenso einander, denn all das betrifft nicht nur die genannten Personenkreise: Dies ist eine Angelegenheit, die uns alle angeht! Denn der Angriff auf Menschenrechte, ist auch ein Angriff auf unsere demokratischen Werte. Es ist ein Backlash in alte und konservative Rollenbilder.

Genau dies darf nicht passieren – es gibt gender nonkonforme Menschen, trans, inter*, nicht-binäre, BIPoC, jüdische und mehrgewichtige Personen. Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Und genau dafür treten wir ein.